Frauen des ASV Oberpreuschwitz die zweite Kraft hinter der SpVgg in Bayreuth

ASV Oberpreuschwitz  –  FC Eintracht Bayreuth:  2  –  1

Die ASV Frauen untermauerten den Anspruch auf die Nr. 2 hinter der SpVgg in Bayreuth zu werden durch einen 2 – 1 Sieg im Bez.-Oberliga-Duell mit der Eintracht aus Bayreuth. Ein erstes Abtasten beider Mannschaften zeigte dass beide Abwehrreihen geeicht waren nichts an gegnerischen Aktivitäten zuzulassen. Die ersten 15 Minuten machten die Hausherrinnen klar, dass man mit einem Dreier aus der Partie gehen wollte. Jedoch kamen die Gäste aus der oberen Röth dann auch besser ins Spiel und übernahmen kurzzeitig die Partie.

In der 21. Minute zeigte Rebecca Adelhardt im ASV Gehäuse erstmals ihre Klasse nach einem Freistoß der Gäste. Im Gegenzug stand aber auch Eintrachthüterin Heißinger auf den Posten als Tina Schmidt in der 28. Minute Maß nahm. Die anschließende Ecke, durch den abgewehrten Ball, brachte dann Tanja Fürst punktgenau von der Eckefahne in den Fünfmeterraum, wo ihn Magdalena Adelhardt dann zur schon längst fälligen 1 – 0 Führung des ASV einlochte. Nun begann die beste Zeit des ASV. Der aufgebaute Druck auf das Eintracht – Gehäuse konnte immer wieder nur mit kleinen Fouls und Nickligkeiten der Gäste unterbunden werden. Dies führe  dann mit dem dritten Freistoß in Folge zum längst fälligen 2 – 0 der Heimelf.

Tina Schmid legte sich in der 35. Minute wieder einmal den Ball zurecht und versengte ihn aus gut 25 Meter unhaltbar für Heißinger unter die Latte. Die Eintracht versuchte sich jetzt aus der Umklammerung zu lösen, konnte aber ihrerseits keinen der folgenden Angriffe bzw. Freistöße verwerten, da diese zu ungenau gespielt wurden  bzw. von der heimischen Torfrau Adelhardt abgefangen wurden. Oberpreuschwitz brachte die 2 – 0 Führung sicher in die Pause. Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Gefälliges Spiel mit Druck auf den Gegner durch die Heimelf bis zur 65. Minute.

Hier erhielten die Gäste durch eine schauspielerische Glanzleistung ihrer besten Spielerin Vera Gruber einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Hierbei forderten dann die Gäste sogar einen Elfmeter, den aber der gut pfeifende Schiedsrichter Hans Birner, berechtigter Weise,  vor dem Strafraum legte. Aber auch dieser brachte nicht den Anschlusstreffer der Gäste. Dieser gelang dann Verena Kühn in der 71. Minute. ASV  Innverteidigerin Franke versuchte spielerisch einen Angriff der Gäste zu unterbinden, brachte dabei den Ball nicht aus der Gefahrenzone wobei gleichzeitig  Vanessa Mai die Abseitsstellung von Kühn aufhob, so dass diese frei auf die ansonsten sichere Hüterin Adelhardt zulaufen konnte. Diese ging nicht nach vorne um den Winkel zu verkürzen sondern blieb tief stehen und so verwandelte Kühn sicher zum 2 – 1 Anschlusstreffer.

In der Folgezeit war die Überlegenheit der Heimelf wie weggeblasen. Die Eintracht lief in den verbleibenden 15 Minuten nochmal zur Höchstform auf. Jedoch hielt jetzt die Defensivabteilung um Schmidt und Franke als Säulen im Mittelpunkt der Abwehrreihe allen Angriffen stand und man brachte einen verdienten Sieg mit etwas Glück am Ende der Partie über die Zeit. Als beste Spielerinnen der Gäste sind Isabella Zopf und Vera Gruber herauszuheben. Die Heimelf zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit R. Adelhardt, T. Schmidt und T. Fürst als Stützen.