SG 1 SC Kreuz Bayreuth/ FSV Bayreuth 2 : ASV Oberpreuschwitz 2 – Endstand 6:2

Die Reserve des ASV Oberpreuschwitz hatte sich zum Saisonstart viel vorgenommen und wollte unbedingt an die starken Leistungen in der Vorbereitung anknüpfen.

Alles schien nach Plan zu laufen, denn bereits in der 1. Spielminute erzielte „Zack“ Dainkeh, nach starker Vorarbeit von Sebastian Hacker die Führung für den ASV. Eine weitere Minute später jedoch der Schock, als Simon Deinlein einen Schuss der Kreuzer unhaltbar ins eigene Tor abfälschte und dem erneut überragenden Torwart Mittag keine Chance ließ. Das Spiel entwickelte Chancen für beide Seiten, doch die Torhüter verhinderten jeweils mit starken Paraden den Führungstreffer. In der 18. Spielminute gelang es dem besten Akteur der Heimelf Daryl Mackall die diese verdient in Führung zu bringen. Weitere 6 Minuten später durchbrach er erneut sämtliche ASV-Reihen und schraubte das Ergebnis auf 3:1 in die Höhe. Nach 32 gespielten Minuten ein identisches Bild wie beim Ausgleich, doch war diesmal Thomas Höhl der Unglücksrabe, der unhaltbar ins eigene Tor zum Pausenstand von 4:1 abfälschte.

Nach einer energischen Halbzeitansprache, kam der ASV etwas besser ins Spiel und vergab erneut einige gute Möglichkeiten. Durch einen stark heraus gespielten Konter kam dann die endgültige Entscheidung durch Zakaria Traore, der in Spielminute 56 auf 5:1 erhöhte. Trotz des hohen Spielstandes gab sich der ASV nicht auf und kam noch zu einigen Gelegenheiten. Doch auch die Heimelf blieb stets brandgefährlich und scheiterte ein ums andere Mal an Torhüter Tino Mittag. Kapitän Josef Günter, der bereits einige Chancen auf dem Fuß hatte, zeigte in der 75. Minute doch noch seine Stürmerqualität, die ihn in den letzten Jahren zum Top-Torjäger der ASV-Reserve gemacht haben und verschönerte das Ergebnis auf 5:2. Doch blieb es dem Kreuzer Stefan Zink überlassen, den Schlusspunkt in der 85. Minute zu setzten und den Endstand von 6:2 zu erzielen.

Fazit: Der ASV konnte leider nicht an die gute Vorbereitung anknüpfen und ließ ziemlich alles vermissen, was man sich vorgenommen hatte. Spielleiter Sven Pfeifer ist in 90 Minuten um 10 Jahre gealtert und außer von Tino Mittag, der ein wesentlich höheres Ergebnis verhinderte, muss definitiv mehr von der Mannschaft kommen, um die Saisonziele zu erreichen.